Presse
Landeszeitung Lueneburg 17. Mai 2011 (.....) Den Solopart in Schumanns Konzert fuer Klavier und Orchester spielte Weltklasse-Pianistin Yu Kosuge. Sie taucht mit Hingabe in romantische Klangwelten ein. Die japanische Virtuosin hat die Weihen beruhmter
Eckernfoerder Zeitung 7. Mai 2011, von Reimer Pohl (...) Mitgebracht hatten die Musiker eine hochkaratiger Solistin: Yu Kosuge, die bereits mehrfach in Eckernforde aufgetreten ist. Hier, beim letzten Konzert der Saison 2010/2011, glanzte sie mit dem Klavierkonzert in a-moll op. 54 von Robert Schumann (1810-1856).
Der Standard Hustenfreie Begeisterung 30. Juli 2010, von Heidemarie Klabacher (...)Dazwischen aber ereignete sich Wundersames: Ivo Pogorelich musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Innerhalb von 24 Stunden ist die 1983 in Tokio geborene Pianistin Yu Kosuge eingesprungen, und siehe da: Sie verzauberte mit Chopins Zweitem Klavierkonzert, ungeheure Energie steckte in den kontrolliert gesteigerten Crescendi, in den expressiven, aber nicht laut gehämmerten Fortepassagen. Im Larghetto hätte man die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören können, so gebannt war das Publikum von dem feinen, doch kraftvoll gesponnenen pianistischen Rankenwerk. Dieses Nichthusten war mehr als ein Kompliment: Es zeigte, dass hier eine Künstlerin ihr Publikum gepackt hatte. Die Chopin-Konzerte sind Virtuosenkonzerte, bei denen das Orchester die zweite Geige spielt; für Yu Kosuge war der Orchesterpart dennoch viel mehr als ein Klangteppich. Die vielen kleinen und kleinsten Dialoge des Soloklaviers mit den Holzbläsern etwa - besonders mit dem Fagott, aber auch mit den Klarinetten - waren berührten als Augenblicke intensiven Austauschs. Nach der Pause saß Yu Kosuge im Publikum - und gab, rundum fröhlich, Autogramme. (Heidemarie Klabacher / DER STANDARD, Printausgabe, 30.7.2010) |