Biographie Yu Kosuge

Yu Kosuge wurde 1983 in Tokio geboren und lebt seit 1993 in Europa.

Mit neun Jahren debütierte sie mit dem Tokyo New City Orchestra. Inzwischen ist die ‚ausdrucksstarke Persönlichkeit’ (FAZ) wegen ihrer herausragenden Technik, wundervollen Anschlagskultur und ihres durchdringenden Verständnisses für Musik einer der meistbeachteten jungen Pianisten der Welt.

Bemerkenswerterweise errang Yu Kosuge ihre internationalen Verpflichtungen ohne spektakuläre Wettbewerbserfolge. Sie gibt über 40 Konzerte pro Jahr und tritt auf den wichtigsten Podien und bei den renommiertesten Festivals auf, in Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein, Rheingau, Köln, München, Wien, Salzburg, Paris, Brüssel, Amsterdam, Zürich, Moskau, St. Petersburg, Tokio, Washington und New York.

Yu Kosuge ist in Japan bereits ein Star: der Fernsehsender TBS-TV begleitete sie wochenlang in Europa und Japan, um ein Feature für das Fernsehen zu produzieren und sie stand wochenlang auf Platz 1 der Klassik-Charts. Das Handelsblatt zählt sie zu der jungen Generation asiatischer Pianisten, die die westliche Spielkultur verinnerlicht hat und jetzt die europäischen und amerikanischen Konzertsäle im Sturm erobert.

Die Highlights der Saison 2005/06 waren ihre Debüts in der New Yorker Carnegie Hall und bei den Salzburger Festspielen, wie auch ihr erstes Konzert mit dem NDR Sinfonieorchester Hamburg zur Feier des 250. Geburtstags von Mozart. Ihr Konzert mit dem New Japan Philharmonic Orchestra unter Seiji Ozawa in April 2007 wurde mit begeistertem Beifall angenommen.

Sie war beim Kissinger Sommer 2003 die “Entdeckung des Festivals”, konzertierte beim Rheingau Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schwetzinger Mozartfest, dem Europäischen Klassik Festival Ruhr, den Holland Music Sessions, der Mozartwoche in Salzburg, dem Piano Festival Lille, und dem Klavierfestival La Roque d´Anthéron.

Yu Kosuge gibt Konzerte in den wichtigsten Musikzentren der Welt, in Europa (u.a. Konzerthaus Berlin, Musikhalle Hamburg, Philharmonie Köln, Herkulessaal München, Wien, Salzburg, Salle Cortot Paris, Lille, Palais des Beaux Arts Brüssel, Concertgebouw Amsterdam, Zürich, Danzig, Moskau, St. Petersburg), Japan (Suntory Hall Tokio, Osaka) und den USA (Carnegie Hall New York, Washington, Cincinati). Sie arbeitet mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Rudolf Barschai, Dennis Russel Davies, Alexander Dmitriev, Lawrence Foster, Pedro Halffter, Sir Roger Norrington, Sakari Oramo, Eiji Oue, Seiji Ozawa, Yutaka Sado und Osmo Vänskä zusammen und spielt unter anderem mit dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Berliner Symphonieorchester, dem RSO Stuttgart, den Petersburger Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France Paris, dem Orchestre National de Montpellier, sowie mit allen großen Japanischen Orchestern und dem Singapore Symphony Orchestra.

Neben zahlreichen Auszeichnungen sind besonders der Nippon Steel Music Award 2002 (für die wichtigsten internationalen Künstler Japans), der Washington Award 2004 und der Förderpreis des Deutschlandfunks 2004 hervorzuheben. Seit 2003 hat Yu Kosuge einen Exklusivvertrag mit SONY. Yu Kosuges Einspielung der Mozart-Klavierkonzerte KV 271 und 467 mit dem NDR-Sinfonieorchester unter Lawrence Foster erschien im Mai 2006 und wird seitdem von Kritik und Publikum als „die wohl anregendste und hochwertigste musikalische Unterhaltung seit langem.“ (Piano News) gefeiert. SONY veröffentlichte auch Aufnahmen mit Werken von Liszt, Schubert und Rachmaninov, die Yu Kosuge bereits mit 15 Jahren aufgenommen hatte, und die Etudes von Chopin, die in fonoforum 5 Sterne für Interpretation und Klang erhielt. Im Jahr 2007 erschienen die Doppel-CD vom Livemitschnitt des Klavierabends in der Carnegie Hall und das Album „Fantasie“ bei SONY.

2007/08